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und noch eines....

Lied des Wolfes

 

Ich renne durch die Nacht,

suche lebend den Mond.

Eure Angst ist meine Macht,

mein Heulen mit Furcht belohnt.

 

Ihr fürchtet euch, verfluchet mich,

sucht des Grauens Quell.

Noch fandet ihr mich nicht,

trotz Hunden und Gebell.

 

Ich frag euch: was hab ich getan?

Seht in mir Gefahr, mich zu tilgen eure Pflicht.

Auch ihr klammert euch ans Leben an,

nicht anders als auch ich.

 

So laufe ich dann durch des Waldes Stille,

suche den Mond, Schutzherr meiner Rasse.

Ihn zu sehen ist mein letzter Wille,

bevor ich durch euch das Leben lasse.

29.7.09 09:57


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Verhüllung

Verhüllung

 

Die andauernde Verhüllung irritiert mich-

haben die Menschen Angst zu sehen?

Und, in Folge dessen, - vielleicht – etwas zu verstehen?

Oder überfordert der Ansturm der Reize ihre Sinne,

ihren Verstrand, der sie zu begreifen sucht?

Ist es ihnen zu anstrengend zu Leben,

das Leben zu sich herein zu lassen?

Die Vorhänge lassen die Welt durchschimmern,

aber nur auf erträgliches Maß gedämpft.

Durch einen Spalt scheint die Wahrheit,

ein Abbild der Welt, wie es scheint.

Blauer Himmel, herbstliches Laub,

als Ausschnitt schöner als gesamt,

verschleiert angenehmer als real?

Die Menschen können nichts sehen,

es wäre zu schmerzlich zu erkennen,

dass sie nichts erkennen wollen.

29.7.09 09:47


Herbst

 

Herbst

 

Schillernde Nebel auf morgendlichen Straßen

Bunte Blätter schweben graziös im Hauch

Der frischer Luft entspringt

Die Sonne vergoldet die Welt

 

Feuchter Wind durchdringt die Kleider

Trüb glimmt die Sonne durch die Wolken

Die Blätter sterben und modern

Die Wärme des Sommers ist verdampft

 

Die Bäume träumen dem Winter entgegen

Die Pflanzen sehnen den Schnee herbei

Die Menschen wollen einen Schritt weiter

Unsere Welt wandelt sich vorwärts

28.7.09 21:02


Einsicht

Einsicht

 

Ich hätte nie gedacht, dass ich

Mal eifersüchtig würde

Dachte mir immer:

„Warum sollte ich?

 

Ich erkannte nicht,

Wie einsam ich war.

Niemand war mir wichtig genug

Um eifersüchtig zu werden.

 

Du hast das geändert, hast

Mir den Wert der Leibe gezeigt.

Erst durch dich lernte ich die Angst

Davor kennen, etwas zu verlieren.

 

Die Grundlage jeder Eifersucht

ist das Gefühl, etwas zu verlieren zu haben.

29.7.09 08:57


...

alles klar... bin noch leicht verwirrt, aber ich denke mal ich steige hier schon noch dahinter...

Dachte mir, ich könnt evtl. hier n paar meiner gedichte mal der Öffentlichkeit zeigen... also euch...

Hier das erste:

 

Nacht

 

Mein Raum ist erfüllt von Schwärze,

durch das Fenster drang die Nacht.

Ich lehne hier am Rahmen,

sie hat keine Sterne gebracht.

 

Das Zimmer ist erfüllt

vom Duft der Heckenrose.

Er bringt mir stille Freude,

doch meine Seele ist so lose.

 

Ich brach sie heute morgen,

als der Tau noch lag.

Bevor die Sonne wärmte

diesen letzten Tag.

 

28.7.09 20:51


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